Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden | Deutschland | 01xxx Dresden | Befristeter Vertrag | Teilzeit – flexibel | Veröffentlicht seit: 24.07.2026 auf stepstone.de
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter/PhD (m/w/d) Chirurgische KI
Klinische Bedarfsanalyse und Translation chirurgischer KI
in der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie und dem Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit
Die Stelle ist ab 1. Oktober 2026 in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung zunächst für 36 Monate befristet zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach den Eingruppierungsvorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TV-L) und ist bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in die Entgeltgruppe E13 möglich.
Diese Stelle ist Teil eines vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten fünfjährigen Forschungsprogramms, das darauf abzielt, verallgemeinerbare und klinisch relevante KI-Ansätze für die Chirurgie zu entwickeln. Während sich andere Mitglieder der Forschungsgruppe auf die technische Umsetzung konzentrieren, liegt Ihr Schwerpunkt auf dem Verständnis der klinischen und patientenseitigen Anforderungen an KI-Anwendungen in der Chirurgie sowie auf der Entwicklung innovativer Strategien für deren klinische Translation. Konkret leiten Sie qualitative Forschungsarbeiten mit klinischem Personal (u.a. Chirurg*innen) und Patientengruppen und entwickeln und implementieren Strategien für einen risikoadaptierten und regulatorisch konformen klinischen Einsatz chirurgischer KI-Systeme. Dabei besteht auch Raum für die Verfolgung angrenzender Forschungsinteressen in Bereichen wie der Versorgungsforschung, Digital Health oder der Medizinethik.
Die Stelle ist in ein interdisziplinäres und internationales Forschungsumfeld eingebettet: Sie sind Teil der Forschungsgruppe „Surgical Artificial Intelligence“ unter der Leitung von Dr. Fiona Kolbinger, die gemeinsam an der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie am Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit der TU Dresden angesiedelt ist. Die Forschungsgruppe arbeitet an der Schnittstelle von KI-Entwicklung, klinischer Chirurgie und translationaler Forschung mit dem Ziel, KI-Methoden zur Verbesserung der chirurgischen Versorgung zu entwickeln und klinisch zu evaluieren.
